Tagebucheintrag: Zwei

außerhalb von Olvia, 4.Monat, 283 n.E.

icn_valkyrieEs ist ein klarer Tag. Die Sonne steht hoch am Himmel und bringt Wärme, während eine Leichte Briese von der See weht. Die Bäuerin sitzt auf der Bank vor ihrem Haus und bereitet für ihren Mann und den Knecht, das Essen zu. Wenn ihr Sohn aus dem Dorf zurückkommt, wird dieser das Essen raus zum Feld bringen. Die Hühner gackern vor sich hin, die Hofkatze liegt schlafend in der Sonne auf einen Felsen. Letzte Nacht hat die vierbeinige Jägerin, sich um die Mäuse gekümmert. Sie hat sich den Schlaf verdient. Der Hund ist mit dem Bauersjungen ins Dorf gegangen. Ein klappern lässt die Bäuerin hoch zum Haus schauen. Die Fensterläden wurden von ihrem Gast geöffnet. Die junge Frau reckte sich aus dem Fenster, und wandte das Gesicht mit geschlossenen Augen gen Sonne.
„Vinarea, wollt ihr etwas von dem Fisch, den ihr gestern gefangen habt?“ rief des Bauers Frau zu der braunäugigen Abenteurerin. Vinarea senkte den Blick und schaute, mit gegen die Helligkeit zugekniffenen Augen, zu ihrer Gastgeberin.
„Ja gerne. Wenn ihr habt, auch von dem Kaffee den ich auch letztens mitgebracht habe.“ rief sie hinunter, und entzog sich den prüfenden Blick der älteren Frau. Doch diese hatte schon gesehen, dass Vinareas Wange von einem kräftig bauen Flecken geziert wurde.

Vinarea rplertreffen

Heinrichs Hof in der Nähe von Olvia, 4.Monat, 283 n.E.

Eintrag Zwei

Liebes Tagebuch,
Gestern Abend haben sich eine Menge Abenteurer an der Küste von Olvia versammelt. Wir waren bestimmt achtzig Leute. Außer am Markttag in Heidel sieht man selten so viele Pferde an einem Ort versammelt. Anfangs war die Stimmung gut. Jeder hat Irgendwelche bekannten Gesichter begrüßt und alte Freunde getroffen. Gernot hatte es anscheinend nicht mehr geschafft, oder einen lukrativen Auftrag an Land gezogen.
Es waren auch einige Söldnergruppen dabei. Und die wurden zum Problem. Sie wollten den freien Abenteuern keine Gebiete zu gestehen und die Regionen unter sich aufteilen. Besonders Reto und seine Bande „die Roten Paladine der Schwarzen Wüste“ sind unangenehm aufgetreten. Sie haben sich als Anführer aller Abenteurer aufgespielt. Und ihren Bannern gewedelt. Wie kann man nur solche hässlichen Farben tragen.
Natürlich ließen wir und dieses nicht bieten und es entwickelte sie ein handfester Streit. Ich spüre immer noch die Faust von diesem Dreckskerl in meinem Gesicht. Es war eine heftige Prügelei, die zwar mit Tiefschlägen aber ohne Waffen geführt wurde. Irgendwann sind Reto und seine Meute von elenden Speichelleckern gegangen. Nicht ohne Drohungen, versteht sich.
Wir die freien unorganisierten Abenteurer, haben beschlossen uns nicht von denen einschüchtern zu lassen. Danach wurde der Abend noch recht schön. Je mehr Bier floss, umso größer wurden die getöteten Monster, erlegten Wale und gefangene Fische. Wir können es einfach nicht lassen uns gegenseitig zu übertrumpfen. Jedenfalls bin ich heute Morgen ziemlich angetrunken bei Elisa und Heinrich untergekommen. Oh Elisa bringt gerade das Essen ich…

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